| |
|
Monika Sprüth blickt auf eine Ausstellungspraxis von 20 Jahren zurück, sie eröffnete ihre Kölner Galerie 1983 mit einer Einzelausstellung von Andreas Schulze (siehe auch die Ausstellung 20th Anniversary Show). Philomene Magers begann 1991 zunächst in Bonn, um im folgenden Jahr ihre Räume in Köln programmatisch mit einer Ausstellung von Ad Reinhardt - ein schwarzes Bild - zu eröffnen. Früh begannen Monika Sprüth und Philomene Magers gemeinsame Projekte zu entwickeln, um 1998 die Galerie Monika Sprüth Philomene Magers zu gründen. 1999 eröffneten sie zusätzlich zur Kölner Galerie gemeinsame Räume in München mit einer Ausstellung von Ed Ruscha. Des weiteren wurde im April 2002 in München der Raum Sprüth Magers Projekte lanciert, der den jüngsten Künstlern der Galerie gewidmet ist und der ein offeneres, z.T. interdisziplinäres Programm präsentiert.
Die Galerie vertritt Künstler mehrerer Generationen. Wichtige Positionen der 60er und 70er Jahre vor allem aus Conceptual und Minimal Art werden manifestiert durch Ausstellungen von John Baldessari, Donald Judd, Robert Morris, Dan Flavin und Ed Ruscha. Des weiteren arbeitet die Galerie mit KünstlerInnen, die ihre Karriere Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre begannen, wie etwa Jenny Holzer, Barbara Kruger, Rosemarie Trockel, Louise Lawler, Astrid Klein, Peter Fischli und David Weiss.
Das Thema Malerei war immer ein besonderer Schwerpunkt in der Galeriearbeit, dem sich vor allem Monika Sprüth widmete, z.B. mit den Gruppenausstellungen Malerei I - VII, namentlich zu nennen wären hier Andreas Schulze, Axel Kasseböhmer, Frances Scholz. In den 90er Jahren kamen zum Programm u.a. hinzu Sylvie Fleury, Andreas Gursky, Thomas Grünfeld u.a.
Als jüngste Generation von Künstlern wären beispielhaft zu nennen der Bildhauer Stefan Kern, der Maler Stefan Hirsig, sowie die Photografen Martin Fengel und Barbara Probst. |
|
|